Akustik- oder E-Gitarre

Eine Frage, die sich viele angehenden Gitarristen anfangs stellen ist, ob es sinnvoller ist, auf einer akustischen Gitarre (A-Gitarre) das Spielen zu erlernen oder auf einer E-Gitarre. Zunächst einmal gilt es klarzustellen, dass es entgegen der landläufigen Meinung grundsätzlich auf einer A-Gitarre dass Spielen zu erlernen, überhaupt kein Problem ist, es auch gleich auf der E-Gitarre zu lernen. Man bedenke jedoch, dass jedes Instrument für sich ein eigenständiges Gerät ist, auch wenn die Griffe komplett und eins zu eins übertragbar sind. Sowohl die A-Gitarre als auch die E-Gitarre weisen ihre ihnen charaktertypischen Eigenschaften auf, welche sie letztendlich unverwechselbar machen.

Auf die Musikrichtung kommt es an

Um für sich selber nun herauszufinden, ob er/sie auf einer A- oder einer E-Gitarre lernen will oder sollte, hängt im Wesentlichen davon ab, welche Musikrichtung bevorzugt wird. Wenn wir der E-Gitarre einmal eine rockige Spielweise zuordnen, bedeutet das nichts Geringeres, als dass mit der Greifhand (bei Rechtshänder die linke Hand) Solis, Riffs oder Powerchords gespielt werden. Ein nicht untypisches Merkmal von E-Gitarrenmusik ist das Verzerren der Akkorde beziehungsweise Teilakkorde mittels eines Verzerrers und eines leistungsstarken Verstärkers. Dies verleiht der E-Gitarre ihren unverwechselbaren Sound. Die normalen Akkorde wie C, D, G und dergleichen werden von der E-Gitarre eher weniger gespielt, es sei denn, man geht auf mittleres Tempo oder man spielt Balladen, will man sich dieser leichten Akkorde bedienen. Hier wird schon sehr deutlich klar, dass E-Gitarrenmusik eindeutig die aggressivere Form der Gitarrenmusik ist.
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